[Rezension] Zwischen Winter und Himmel | Elin Bengtsson

Donnerstag, 19. März 2015


Informationen zum Buch:

-) Seiten: 159
-) Verlag: Oetinger
-) Ersterscheinung: 1. Dezember 2014
-) ISBN: 9783841503145
-) Format: Klappenbroschur
-) Wert/Preis: [A] 10,30 €   [D] 9,99 €
-) Originaltitel: Mellan winter och himmel
-) Genre: Jugendroman

-) Thematik: Tod durch Krankheit in der Jugend; Verlust eines Familienmitglieds; Abschied nehmen;

Zum Buch? - Verlagshomepage

Lesezeitraum: 15. - 18. März 2015



Persönliche Bewertung: 2 **


Die Autorin:
© Lorna Bartram

Elin Bengtsson wurde 1987 geboren und wuchs in Uddevalla, Schweden, auf. Sie studierte Politikwissenschaft in Lund und besuchte eine der besten Schriftstellerschulen Schwedens. Inzwischen lebt Elin Bengtsson in Stockholm und leitet selbst Schreibkurse für Kinder und Jugendliche. Zwischen Winter und Himmel ist ihr Debütroman. Die Geschichte basiert auf einer Novelle, die sie im Alter von 15 Jahren verfasst hat. 









Der erste Satz:

Beim letzten Akkord schließt er die Augen.

Die Buchrückseite:

»Stell dir vor, du wüsstest, dass du in einem halben Jahr sterben musst. Würdest du dann nicht lauter wichtige Sachen machen?«

Martin ist einer, der Lieder einfängt und Gitarrenakkorde in Schmetterlinge verwandelt. Die schickt er seinem Bruder Andreas. Aber was, wenn Andreas trotzdem nicht aus seinem Zimmer kommt? Wenn er die Zeit, die ihm noch bleibt, nicht nutzt? Niemand weiß, dass Andreas heimlich eine Liste mit drei Dingen schreibt, die er unbedingt noch tun will - bevor er für immer fort ist.

Meine Meinung:

War mir zu oberflächlich!

Das war ein Buch, bei dem ich mir gedacht habe, ich werde es schnell gelesen haben, da es nur 159 Seiten hat. Dann bin ich aber einfach nicht weitergekommen. Warum? - Ich bin nicht in die Geschichte reingekommen, einfach nicht warm geworden. Zum einen lag das an der Story, die total oberflächlich und dann auch noch in der Gegenwart geschrieben ist, womit ich grundsätzlich Schwierigkeiten habe. Und zum anderen an den Charakteren, die so verschwommen und unsympathisch wirken. - Die waren irgendwie so gar nicht 'greifbar' und deren Verhalten hat mich nicht nur einmal die Stirn runzeln lassen ...

Es geht hierin um Krankheit (Krebs? - Das geht nicht wirklich deutlich hervor.), Sterben und Tod.
Ob dieser Thematik hätte ich mir wirklich mehr Tiefgang und Emotion gewünscht. Auch die Charaktere kamen mir untereinander so distanziert und wortkarg vor, als wenn sie keine Familie wären, sondern Fremde ohne Verbindung.

Das alles war irgendwie sehr bedrückend und mühsam zu lesen. Ich habe mich hier leider regelrecht durchs Buch geschleppt und war froh, als ich es endlich zuklappen konnte. (Nun, vielleicht hatte ich für diese 160 Seiten auch einfach zu viel erwartet?)
Für mich war das jedenfalls ein absoluter Griff ins Klo.

Kommentare:

  1. Ich bin stolz auf dich, dass du durchgehalten hast. :-)

    Liebe Grüße

    Janine

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    1. Ah^^, danke. Du, sag' mal, hast du das Buch auch gelesen? ;-)

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    2. Das Buch liegt noch auf meinem SuB, aber da wird es wohl noch eine Weile hängen bleiben, da deine Rezi mich nicht gerade bewegt, das Buch jetzt unbedingt lesen zu wollen...

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    3. Tut mir leid... ;) Aber wer weiß - vielleicht gefällt es dir ja besser? Du weißt ja: Geschmäcker können ziemlich auseinander gehen.^^

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  2. Hallo Janine,

    ich habe dir gerade eben auf meinen Blog auf deine Anfrage geantwortet, aber da ich nciht weiß ob du es dort sehen wirst, schreibe ich es hier einfach nochmal. :)

    "Hallo Janine,

    natürlich unterstütze ich so etwas gerne, daher darfst du auch sehr gerne meine Rezension nehmen und auch alle anderen die du gerne möchtest verlinken. :) "

    Liebe Grüße
    Frau Wölkchen

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    1. Ich weiß! ;-) Ich habe ja bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten" das Häkchen gesetzt.^^

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  3. Hey hey,

    gerade bei der Thematik erwartet man wirklich Tiefgang und Emotionen. Schade, dass dem nicht so war. Vielleicht gibt es mittlerweile echt zu viele Krebs-Bücher.

    Und nicht mal ein kleines Zitat hast du gefunden?!
    Dann war es wirklich kein gutes Buch.

    Auf das deine nächsten Bücher wieder besser werden :)

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    1. Nein, leider, nicht mal ein gutes Zitat ist mir untergekommen und wenn, dann waren es nur so "Wischi-Waschi"-Sätze, die man irgendwie überall finden kann. Normalerweise finde ich in Nichtkrimis- und thriller meistens mindestens ein gutes, herausschreibenswertes Zitat...

      Danke! ;) Aber ja, momentan bin ich ja auch gerade an zwei sehr guten Büchern dran. :D

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  4. Huhu liebe Janine!

    Ich hatte ja gar nicht vermutet, dass diese Geschichte nur so wenige Seiten umfasst! :o
    Aber gut, wenn man sich mit der Story und allem drum herum nicht anfreunden kann, kommen einem die paar Seiten wie eine Ewigkeit vor. :3 Gut zu wissen, denn dann werde ich vorraussichtlich die Finger vom Buch lassen. Ich hoffe, dein nächstes Büchlein sagt dir wieder mehr zu! :)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Hallihallo liebe Nina! :)

      Das ist leider wahr: wenn man nicht in die Geschichte reinkommt, dann können sich selbst 150 Seiten ewig in die Länge ziehen. Und Spaß und Lesefreude kommt halt auch keine auf. :-/
      Mein aktuelles Buch ist dafür der Wahnsinn...! ♥

      Alles Liebe ♥

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